Sprache ist mehr als ein Mittel zur Verständigung.
Sie ist Identität, Beziehung und Teilhabe.
Der Name sprachwert verbindet zwei zentrale Überzeugungen meiner Arbeit:
die Sprache selbst – und ihren Wert.
Sprache ermöglicht es uns, Gedanken zu vermitteln, Bedürfnisse zu äußern, Erinnerungen zu teilen, und Beziehungen zu gestalten. Sie ist Trägerin von Biografie, Persönlichkeit und Würde.
Bei komplexen Sprach- und Kommunikationsstörungen, wie etwa im Rahmen von Demenzen, epileptischen Syndromen oder anderen neurologischen Erkrankungen, verändert sich Sprache oft schleichend, vielschichtig und nicht immer eindeutig. Umso wichtiger ist ein differenzierter, fachkundiger Zugang.
Meine klinisch-linguistische und neurolinguistische Arbeit orientiert sich an einem ganzheitlichen Blick auf Sprache und Kommunikation, unter Berücksichtigung anderer kognitiver Fähigkeiten und Ressourcen (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, exekutive Funktionen).
Sprache als Mittel zur Kommunikation ist wertvoll.
Und dieser Wert bleibt – auch dann, wenn Sprache sich verändert.
